Eine geniale Geschichte die zeigt, dass man gewisse Werbeaktionen genau unter die Lupe nehmen kann. Ein Ingenieur kaufte Pudding und konnte die Aufkleber der Puddingverpackung gegen Flugmeilen tauschen. Er gab ca. 2’500 USD aus und sammelte 1.25 Millionen (!) Flugmeilen.

Hier geht es zu ganzen Geschichte:

http://gizmodo.com/how-an-engineer-earned-1-25-million-air-miles

Und was lernen wir daraus?

1. Als Konsument: Immer auch das Kleingedruckte lesen und den Taschenrechner brauchen.

2. Als Firma: Wissen, dass es clevere Konsumenten gibt.

Gesehen bei Business-Punk. Danke Jungs! :)

Heute war ich in Zürich beim Zürich Entrepreneur Meetup. Das sind englischsprachige Expats, welche Erfahrungen austauschen und auf der Suche nach Inspiration sind. Der ideale Ort für mich, mein Englisch auf Hochglanz zu polieren.

Gareth Jones von Cupcakes-Affair

Bei diesem Treffen war Gareth Jones mit dabei. Er ist Engländer und der Mann von Melanie Jones, welche das Aushängeschild von www.cupcakes-affair.ch ist. Gareth ist sehr sympathischer Mensch und wir haben uns über unsere Passionen unterhalten. Während des Gespräches kam heraus, dass er regelmässig meditiert und begeistert von der Wirkung ist.KaremGareth

Seine Tante hatte ihn vor rund 2 Jahren davon überzeugt, diese Sache mit der Meditation einmal auszuprobieren. Seither meditiert er regelmässig einmal pro Tag. Er beschreibt dabei die gleichen Effekte, wie sie viele Meditierende kennen:

  • es macht klarer
  • die innere Unruhe schwindet
  • es gibt Kraft
  • und: er möchte nicht mehr darauf verzichten

Mir gefällt es, dass immer mehr Unternehmer die Kraft der Meditation für sich entdecken. In hektischen Zeit ist es ein starkes Mittel, um einen klaren Kopf zu bewahren. Er hatte anfangs nicht viel damit anfangen können, weil er zuerst keinen Zugang gefunden hatte. Zum Glück sei er drangeblieben.

Man merkt seinem wachen Geist an, dass er seine Produkte liebt. Er hat mir verraten, dass die Rezeptur der Cupcakes für die Schweiz angepasst wurde: weniger süss als in England. Sonst mag es der Schweizer nicht ;)

Übrigens: Cupcakes-affair hat einen erfolgreichen Blitzstart hingelegt. Die erste Filiale war in Bern, die zweite in Zürich und im Januar werden sie eine Filiale in Basel eröffnen. Für Basel sucht Cupcakes-Affair gelernte Konditoren/Konditorinnen. Bitte rasch bewerben, suchen dringend motiviertes Fachpersonal.

Querdenken hört sich in Büchern immer so toll an. Und vielleicht möchtest Du auch mehr Querdenken, die Regel brechen und aus den gewohnten Denk- und Handlungsmustern aussteigen. An den kleinen Dingen kannst Du das täglich üben.

Querdenken im Wartesaal

Letztes Wochenende flogen Anjali und ich nach Berlin zum Entrepreneur-Summit (ein ganz toller Event). Nachdem wir die Sicherheitskontrollen am Flughafen passiert hatten, galt es beim Gate auf den Abflug zu warten. Anjali ging sich umschauen und ich direkt zum Gate. Ich wollte noch etwas fertigschreiben und wollte die Sitzgelegenheit vor Ort nutzen.

Gedränge beim Gate

Gedränge beim Gate

Was ich direkt beim Gate vorfand, waren viele Menschen, eine dichte Energie: da fühlte ich mich alles andere als wohl. Mein erster Gedanke war: „Oh, das wird alles andere als angenehm.“ Der zweite: „Was kann ich anders machen?“ Da erinnerte ich mich, dass ich auf dem Weg zum Gate einen grossen, leeren Wartesaal passiert hatte.

Eine (!) Minute später sass ich im bequemen Chefsessel und konnte seligst einen Text fertig schreiben.

Ich wundere mich ehrlich gesagt über die andere Passagiere, die wie ferngesteuert in der Warteschlange standen. Wohlgemerkt: Ich entdecke kein einziges glückliches, zufriedenes Gesicht.

Mach es anders

Fazit: Im Alltag gibt es immer wieder Gelegenheiten etwas kleines anders zu machen.

  • Bei der Warteschlange an der Migros-Kasse
  • Wartezimmer beim Arzt
  • Stau im Feierabendverkehr

Überprüfe für Dich, was Du in diesen Situationen anders machen kannst. So trainierst Du täglich die Fähigkeit des Querdenkens. Und wenn Du diese Fähigkeit trainierst, wird sie Dir nicht nur den Alltag, sondern auch das Geschäftsleben neue Lösungen aufzeigen.

 

 

Müssen alle Werbeaktionen teuer sein und mehrere tausend Franken kosten?

Letzten Samstag schlenderte ich durch Bern und stiess auf eine interessante Aktion der Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF). Sie fordern Passanten auf ein Video zu sehen und dafür bekommt man Geld.

Und es funktionierte. Viele Menschen waren neugierig, blieben stehen, schauten das Video und diskutierten im Anschluss darüber und liessen sich aufklären. Die Idee finde ich sehr gut. Man ist direkt beim Menschen und kann seine Message verbreiten.

Auch Du kannst das mit einer Idee ausprobieren. Es braucht:

  • Eine Bewilligung
  • Stand (kann dazu gemietet werden)
  • Idee zur Umsetzung
  • Münz

Mit solchen Aktionen können folgende Ziele erreicht werden:

  • Kontaktadressen sammeln
  • Sensibilisierung auf das Thema
  • Mit der Zielkundschaft sprechen
  • Datensammlung mit Feedbackblättern

Mein Erlebnis mit der Aktion

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, das Video zu schauen und die Wirkung diese Massnahme intuitiv und auch praktisch zu erfassen. Dabei achte ich darauf, wie das Unterbewusstsein reagiert und was für Assoziationen mit der Aktion abgespeichert werden.

Machen diese Flyer Lust auf veganes Essen?

Machen diese Flyer Lust auf veganes Essen?

Die Idee finde grundsätzlich gut, aber das gesamte Marketingkonzept war suboptimal. Das Video zeigte nur die Nachteile auf, aber keine Handlungsvarianten. Der Verein folgt einem sehr guten Ziel (artgerechte Tierhaltung), zeigt aber vorwiegend auf das Negative.

Die vegane Lebensweise ist grundsätzlich etwas positives, aber das hat mein Unterbewusstsein nicht erkannt. Mache den einfachen Test: Wecken die Flyer die Lust vegan zu leben?

Auf der Homepage findest du das gezeigte Video. Aber Achtung: Es ist nichts für sanfte Gemüter. www.tier-im-fokus.ch

Mir ist es insbesondere aufgefallen, als eine junge Dame nach 2min Video aufgestanden und davon gelaufen ist. Das ist ein bekanntes Phänomen, wenn man für eine Sache kämpft. Die Gedanken kreisen so sehr um die Negativität, dass man vergisst, dass man Menschen auch mit Positivem erreichen kann.

Ein Video, das eine Geschichte zeigt

Mein Tipp: Wenn Du ein Video zeigen willst, mache Lust auf mehr. Bei einem heiklen Thema wie veganer Ernährung  gilt es die Vorteile herauszuheben und Varianten und Vorteile der veganen Ernährung aufzuzeigen, ohne missionarisch zu wirken.

Natürlich haben ich das den sympathischen Damen und Herren erzählt und bekam Zustimmung. Ich fragte, wer dieses Video gemacht und was es bezwecken sollte. Dies schien unklar zu sein, denn man hatte das Video übernommen.

Es ist wie bei jedem Unternehmen: Manchmal ist man zu nah dran, um die Lösung zu sehen. Da helfe ich gerne mit ein paar Ideen aus. Meine Empfehlung war es, ein neues Video zu drehen und ein mögliches Skript gab ich gleich dazu.

Das Team von Tier-Im-Fokus macht alles übrigens auf freiwilliger Basis und wenn Du es unterstützen möchtest, freuen sie sich über eine Spende.

Fazit

Solche Aktionen sind ideal, um mit kleinem Budget eine grosse Wirkung zu erreichen. Wenn Du das ausprobieren solltest, gib mir Bescheid. Dann können wir darüber berichten.

Hast Du auch einmal von einer solchen Aktion gehört, bzw. selber gemacht? Sende mir Deine Geschichte zu: info@karemalbash.ch